Neues Microsoft-Betriebssystem: Windows 10

28. Juli 2015

Windows 10 ist der Nachfolger von Windows 8.1 und kommt am 29. Juli 2015 auf den Markt. Besitzern von Windows 7 und 8.1 spendiert Microsoft das kostenlose Upgrade auf Windows 10.

Das Startmenü ist zurück
Windows 10 startet gleich mit dem Windows-Desktop, den man aus den Versionen vor Windows 8 kannte. Dabei ist das Startmenü wieder vorhanden, das am linken Bildschirmrand installierte Programme zeigt. Auf der rechten Seite ist die aus Windows 8 bekannte Kachel-Oberfläche angesiedelt, wobei hier auch Inhalte aus Microsoft Live gezeigt werden.

Apps erscheinen wie Desktop-Anwendungen
Eine wesentliche Neuerung sind die Fenster für Apps aus dem Windows Store. Damit erscheinen diese wie Desktop-Anwendungen, wobei sich die Fenster verschieben, skalieren und in die Taskleiste legen lassen. Die Anordnung mehrerer Fenster erfolgt auf Wunsch automatisch in einem quadratischen Design, wobei in einem Bereich alle weiteren laufenden Anwendungen angezeigt werden.

Windows 10 erzeugt virtuelle Desktops
Windows 10 bringt von Haus aus mehrere virtuelle Desktops mit, was Linux-Nutzer bereits gewohnt sind. Somit kann man für jede Aufgabe einen anderen wählen und vermeidet ein Fenster-Chaos. Ein Klick auf das Flügel-Fenster-Symbol neben dem Suchfeld oder der Lupe, zeigt alle erstellten Desktops an – es ist anfangs nur einer. Über „Neuer Desktop“ lassen sich weitere hinzufügen, die man über das Kreuz wieder entfernen kann.

Sprachassistent und moderne Browserengine in Windows 10
Mit Windows 10 führt Microsoft den Sprachassistenten Cortana ein, der den Nutzer via Voice warnt, erinnert und beim Suchen nach Dateien hilft. Zudem gibt es den Internet-Browser Microsoft Edge, der eine neue Renderingengine nutzt, aber auch auf die Engine vom Internet Explorer 11 zurückgreift, wenn es um Websites geht, die ActiveX-Komponenten oder Browser Helper Objects verwenden.

Kontinuierliche Updates
Mit Windows 10 soll der gewohnte Patchday am zweiten Dienstag jedes Monats wegfallen. Die Updates sollen ähnlich wie bei Linux kontinuierlich erfolgen. Allerdings will Microsoft Verteilungsringe einrichten, wobei manche Computer die Updates früher und andere später erhalten. Letzteres kann gegebenenfalls für ein stabileres System sorgen, da mögliche Probleme mit dem Patch in der Zwischenzeit behoben sein könnten.

Windows ohne Media Center
Wer das Windows Media Center lieb gewonnen hat, wird es beim neuen Windows 10 vermissen, denn Microsoft verzichtet zukünftig auf das Media Center. Dieses gilt auch beim Upgrade von Windows 7 und Windows 8 auf Windows 10, wobei das einst installierte Media Center entfernt wird. Als Mediencenter lässt sich aber auch Windows 10 nutzen, wenn man MediaPortal oder Kodi einsetzt.

Editionen von Windows 10
Windows 10 wird wie seine Ahnen in den Desktop-Editionen Home, Professional und Enterprise als 32- und 64-Bit-System erhältlich sein. Zudem gibt es für Schulen und Hochschulen die Education-Edition. Dabei umfasst die Home-Edition die wenigsten Funktionen und bringt auch das Festplattenverschlüsselungsprogramm Bitlocker nicht mit.

Windows 10 auch für Smartphones
Das neue Betriebssystem von Microsoft ist nicht nur für Desktop-Computer gedacht. Windows 10 soll auch auf anderen Geräten zum Einsatz kommen, also auch auf der Spielkonsole Xbox One, auf Smartphones und Tablets. Neben dem Standard Desktop-PC sollen zudem Computer mit riesigem Touch-Bildschirm unterstützt werden.

Das Upgrade von Windows 10 ist kostenlos
Nutzer von Windows 8.1, Windows 8 und Windows 7 kommen kostenlos an das neue Windows 10. In der Taskleiste des genutzten Windows wird seit einiger Zeit ein weißes Windows-Logo eingeblendet, über das eine Reservierung möglich ist.

Quelle: http://www.heise.de/

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